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Jagdhornbläser im jagdlichen Einsatz
Jetzt ist die hohe Zeit des jagdlichen Brauchtums
 

Hörnerklang und Hundegebell sind untrennbar mit der Jagd verbunden. Als Gebrauchs-Jagdhorn gilt heute das Pleßhorn. Es ist unentbehrliches Hilfsmittel auf der Jagd – auch in unserer hochtechnisierten Zeit.

Schon aus Gründen der Sicherheit kann bei Treib-, Drück- und Riegeljagden auf die sog. Jagdleitsignale nicht verzichtet werden. Die wichtigsten davon sind: „Aufbruch zur Jagd“, „Anblasen des Treibens“, „Treiber in den Kessel“, „Abblasen des Treibens“, „Sammeln der Jäger“ und der „Notruf“. Diese Signale müssen jedem Jäger geläufig sein und werden dem angehenden Jungjäger in der Jägerprüfung abverlangt. Im Interesse von Sicherheit und Unfallverhütung sind sie nicht zuletzt auch juristisch von Bedeutung.

Die allgemeinen Signale dagegen, wie z. B.  „Das Hohe Wecken“, „Begrüßung“, „Zum Essen“ und am Ende  eines Jagdtages "Jagd vorbei" und "Halali" schaffen eine besondere Atmosphäre. Mit dem Blasen der Tot-Signalen erweist der Jäger dem erlegten Wild die letzte Ehre.